Selbst vollkommen leer kann man überlaufen.
Dickbauchschnecke - 13. Dez, 23:34
"Sag ihm verdammt nochmal endlich, dass Du ihn liebst und gestehs Dir selbst ein! Sprich es einmal laut aus!!! Er wartet darauf. Was ist, wenn Du morgen stürzt und Dir das Genick brichst? Dann wird er nie erfahren, was er wirklich für Dich war." ...Er ist tödlich verunglückt bevor ich's ihm sagen konnte.
Dickbauchschnecke - 9. Dez, 00:54
Pflastersteine heilen nicht.
Dickbauchschnecke - 8. Dez, 00:19
Wenn du denkst, dass alles gut ist,
kommt immer irgendwas, was dich zu Boden wirft,
und kaum noch atmen lässt.
Dickbauchschnecke - 30. Nov, 01:54
Ich habe nie "Ich liebe dich" zu ihm gesagt. Es ging nicht. Da waren drei große Buchstaben zu viel in meinem Herzen, um dieses kleine "e" am Ende noch durchschlüpfen zu lassen. Drei große Buchstaben, die zusammen deinen Namen bilden.
Ich habe ihm auch nie gesagt, dass du mir fehlst. Dass du mir fehlst, obwohl du immernoch da bist und ihm den Weg versperrst. Letzlich müssten alle erst an dir vorbei, um mich wirklich erreichen zu können. Nicht nur er.
Denn dein Platz in meinem Herzen ist noch immer da und viel zu groß eigentlich. Viel zu groß für das bisschen "Du", das du mir dagelassen hast. Und doch, selbst dieses kleine Stück beansprucht allen Platz für sich.
Manchmal scheint es mit den Erinnerungen an dich ausgelassene Feste zu feiern. Lautstark unterhaltet ihr euch dann, nehmt keine Rücksicht auf die Nachbarn und dreht die Musik furchtbar laut auf. Laut genug, dass ich in meinem Magen diese Wellen spüre und kurz danach ein Gefühl, als zöge sich mein ganzer Bauch zusammen.
Von außen sieht man es nicht. Wenn ich an mir herunterblicke ist dort nichts, dass sich zusammenzieht. Nur das Pochen meines Herzens kann ich sehen. Es schlägt beharrlich vor sich hin. So stark, dass, wenn ich ganz still sitze, mein ganzer Körper sich bewegt.
Es schlägt so beharrlich, als wolle es dich hinauswerfen und von dem Platz vertreiben, den du in mir eingenommen hast.
Ich muss ihm Recht geben: Langsam wird es Zeit, dass du verschwindest. Wäre da nur nicht die Angst, dass mein Herz aufhört zu schlagen, wenn du tatsächlich gehst. Und ich das kleine "e" nie wiederfinde.
Dickbauchschnecke - 26. Sep, 00:13
63 Tage
1.513 Stunden
90.780 Minuten
5.446.800 Sekunden
Sind vergangen seit Du nicht mehr da bist. Es fällt schwer zu begreifen, dass Du niemals wieder kommen wirst. Nicht weil Du nicht willst, sondern weil Du nicht kannst, weil Du einfach nicht mehr da bist. Als ich heute durch Dein Geschäft gelaufen bin, habe ich damit gerechnet, dass Du jede Sekunde um die Ecke kommst und mich anstrahlst.
Mir fallen in den unmöglichsten Situationen Dinge ein, die wir miteinander erlebt haben. Weißt Du noch, der Tag im vergangenen Oktober. Dein Hund war gestorben und ich saß in der Notaufnahme krank vor Sorge um meinen Vater, auch wenn ich das nicht zugegeben habe. Du warst da - am Telefon, hunderte Kilometer weit weg, aber Du hast mich nicht allein gelassen. Das war das erste Mal, dass wir wieder so richtig miteinander sprachen, nachdem ich Dich im Mai weggeschickt hatte. Es tat gut mit Dir zu reden. Was würde ich JETZT dafür geben, nur kurz Deine Stimme hören oder Dir eine Nachricht schicken zu können.
Dickbauchschnecke - 25. Nov, 01:26
Zählt eigentlich jemand mit, wieviele Tränen wir weinen?
Und so stehst Du da und es treibt Dir plötzlich, völlig überraschend und unvorbereitet, Tränen in die Augen. Ein dicker Kloß im Hals. Das Herz fühlt sich wie ein schwarzes Loch an. Über Deinem Kopf bricht die Welt ein und Du sitzt da, um Dich rum wirds finster. Du starrst mit leerem Blick gebannt aus dem Fenster, als wäre kein Mensch da, um nicht endgültig die Fassung zu verlieren. Tränen der Erinnerung.
Du fehlst. Du fehlst so sehr, dass ich manchmal glaube, es zerreißt mich und wird nie wieder gut.
Dickbauchschnecke - 24. Nov, 17:08
Weißt Du noch, wie ich immer gesagt habe,
ich würde Dich am liebsten aufessen oder in Dich reinkriechen, damit Du immer bei mir bist?
Ich wünschte, ich hätte es getan.
Dickbauchschnecke - 23. Nov, 18:42